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25. CineLatino & 15. CineEspañol

 

18.-25. April im Kino Museum

Das Kino Museum ist wieder Hauptveranstaltungsort des diesjährigen Filmfestivals.

 

Brasilien im Fokus

Seit der umstrittenen Entmachtung Dilma Rousseffs 2016 erlebt Brasilien große politische und soziale Turbulenzen. Das gegenwärtige brasilianische Kino zeigt, wie die Menschen aus verschiedenen gesellschaftlichen Schichten die Umbrüche erleben: da ist der Widerstand einer Frau gegen Korruption und Immobilienspekulation (Aquarius von Kleber Mendonça Filho), die Lust am Leben junger Schwuler in São Paolo trotz sozialer Ungerechtigkeiten (Corpo elétrico von Marcelo Caetano) oder der Überlebenskampf zweier Frauen in einer von Bandenkrieg bedrohten Favela in Belo Horizonte (Baronesa von Juliana Antunes).

Jugend in Spanien und Lateinamerika

So unterschiedlich die Lebensumstände junger Menschen in Spanien und Lateinamerika auch sind, so sehr gleichen sich doch ihre Träume – die Sehnsucht nach der weiten Welt, das Streben nach Unabhängigkeit und die Freude am Leben. Júlia aus Barcelona hatte Fernweh, doch der Start ins Auslandssemester im kalten Berlin gestaltet sich schwierig (Júlia ist von Elena Martín). Fünf junge Punker*innen aus Medellín wollen weg aus der von Gewalt beherrschten Stadt und träumen davon, Südamerika zu bereisen (Los nadie von Juan Sebastián Mesa) und María José schottet sich von allem ab und versucht, ihre Grenzen auf Partys, mit Drogen und mit Sex auszutesten (Medea von Alexandra Latishev).

Mythen des spanischen Kinos

Im spanischen Kino lebt der Mythos Don Quijote weiter, wenn ein Mann mit seinem Esel und einem Traum loszieht, vorbei an modernen Windmühlen und Schnellstraßen (Donkeyote von Chico Pereira). Der aktuelle Film eines Regie-Mythos bildet ein Highlight des 15. CineEspañol: Carlos Sauras fesselnde Musikdokumentation Jota über den gleichnamigen spanischen Tanz.



Weitere Informationen erhalten Sie hier zu gegebener Zeit und auf der

Homepage des CineLatino.




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